| Datum | Ort | Veranstaltung |
| 05.03.2026 | Jugendverkehrsschule Lahr |
Vorstandssitzung |
| 24.04.2026 | Hotel Westend Lahr | Mitlgiederversammlung |
| 13.05.2026 | Jugendverkehrsschule Lahr | Vorstandssitzung |
| 23.05.2026 | Jugendverkehrsschule Lahr |
Fahrradaktionstag/ Ehrenamtstag |
NEWS
Die Verkehrswacht Lahr hat auf dem Verkehrsübungsplatz im Bürgerpark ein Fahrradtraining angeboten. Dabei äußerten die Fachleute auch Wünsche zum Straßenverkehr allgemein und in der Stadt.
Einen Wunsch, den Lothar Roth und Kurt Reith vom Vorstand der Verkehrswacht generell haben, wären mehr Radwege in der gesamten Stadt. In der Innenstadt sei die Ampelschaltung ein Schwachpunkt. Idealerweise sollten die Ampeln so gesteuert werden, dass der Verkehr zwischen dem Schlüssel und dem Stadtausgang am Friedrich-Ebert-Platz eine grüne Welle bekommt. Gerade am Doler Platz seien die grünen Phasen auf der Hauptverkehrsachse teilweise viel zu kurz.
Gefahren in der Innenstadt gebe es ausgerechnet in der Friedrichstraße auf Höhe des Lahrer Polizeipostens. Dort halten alle Busse, die zwischen Bahnhof und Schlüssel – oder wie die neue Linie 107 zum Klinikum – fahren. Weil die Bushaltestelle barrierefrei ist, gibt es keine Bucht. Auf der linken Straßenseite stehen Taxis. Die Straße, eine Einbahnstraße stadtauswärts, ist so eng, dass haltende Busse ein Überholen für andere Kfz unmöglich machen. Fahrradfahrer und E-Scooter dürfen auf dieser Strecke aber in umgekehrter Richtung fahren. Diese Erlaubnis halten beide Vertreter der Verkehrswacht für gefährlich, primär für die Radfahrer, die dem restlichen Verkehr entgegenkommen dürfen.
Ein weiterer neuralgischer Punkt sei die Route der Busse, die vom Halt Friedrichstraße Richtung Schlüssel oder Klinikum fahren. Wenn die Busse rechts abbiegen, kommen sie bei der Einfahrt in die Turmstraße unweigerlich auf die Gegenfahrbahn. Auch dort lauern Gefahren, wenn Autofahrer und Radfahrer den Bussen ausweichen müssen. Roth schätzt, dass dort täglich zwischen 50 und 80 Busse abbiegen.
Die Frage, wie Radfahrer generell sicherer im Straßenverkehr unterwegs sind, beantworten Roth und Reith so: Am besten immer und überall einen Helm tragen. Das sollten alle beherzigen, die mit E-Bikes, normalen Fahrrädern und mit E-Scootern unterwegs sind. Roth und Reith befürworten eine generelle Helmpflicht für diese Teilnehmer im Straßenverkehr. Beide verweisen auf die Geschwindigkeiten, die E-Bikes und E-Scooter erreichen, eine ebenfalls gerade bei Älteren und Jugendlichen nicht geringe Gefahrenquelle. Groß sei hierbei die Gefahr, die eigene Geschwindigkeit zu unterschätzen. E-Bikes schaffen mit Unterstützung 25 Kilometer pro Stunde, bevor der Motor automatisch abriegelt, bei den Scootern sind es 20 Stundenkilometer.
Was ein Sturz ohne Helm für Folgen haben kann, konnten alle, die Interesse hatten, am Samstag testen. Neben dem Geschicklichkeitsparcours für Radfahrer und einem Versuch mit einer Brille, die Fahren unter Alkohol simulierte, gehörten ein Versuch mit einem Gummihammer und einem oben abgerundeten Holzkegel zum Sicherheitstraining. Die Elektronik unter dem ungeschützten Holz maß die Kraft, welche die Hammerschläge hatten, und gab die Geschwindigkeit an, die der Kopf ohne Helm beim Aufschlag auf dem Boden hatte. Der elfjährige Micha schaffte mit seinem Schlag eine errechnete Geschwindigkeit von 21 Kilometern pro Stunde. Der Computer gab hierfür eine Gehirnprellung als Folge an.
Für Kinder gab es einen anderen Versuch, der auch für die Jüngsten, sofern sie schon Fahrradfahren können, einfach zu verstehen war. Ein rohes Ei, das auf den Boden fällt, zerplatzt. Wenn das Ei einen eigens konstruierten Schutzhelm hat, zerplatzt es nicht, wenn es aus derselben Höhe fallengelassen wird.
Verkehrswacht Lahr macht
mehr als 1000 Kinder auf
dem Fahrrad fit
(Text von Wolfgang Beck, BZ)
Aufgabe der Verkehrswacht Lahr war im vergangenen Jahr die Schulung von mehr als 1000 Kindern durch Beamte der Verkehrsprävention Offenburg auf dem Verkehrsübungsplatz in Lahr. Bei der Hauptversammlung am Freitag im Hotel Westend zeigte sich der Vorsitzende Kurt Reith stolz über die Aktivitäten des Vereins.
RÜCKBLICK
Umfangreich waren die Aktivitäten der Verkehrswacht Lahr, die Geschäftsführerin Roswitha Schätzle in der Hauptversammlung vorstellte. Bedauert wurde, dass die Zahl der Vereinsangehörigen auf 72 Mitglieder zurückgegangen sei. Auf dem Verkehrsübungsplatz in Lahr wurde mit dem Bau eines neuen Carports begonnen, in dem der neue Pkw-Anhänger der Verkehrswacht samt Utensilien und Anschauungsmaterial Platz finden. Außerdem berichtete Schätzle über die Anschaffung von neuen, einheitlichen Softshelljacken, neuer Jugendfahrräder in Sondergröße sowie die 18 neuen Fahrradhelmen für die Übungen. Für Kindergärten wurden weitere "Move-it-Boxen" mit spielerischem Inhalt verteilt. Für die Schulen habe das Polizeipräsidium Offenburg und ihre Abteilung Prävention zusammen mit dem Polizeirevier in Lahr wieder Erziehungsarbeit geleistet. Ein Dank ging auch an die Volksbank Lahr und die Regionalstiftung der Sparkasse, die mit der Unterstützung von Theaterstücken und der Aktion des "Kleinen Zebras" Verkehrserziehung leisteten. Bedauert wurde, dass auf dem Dach der Containeranlage die angebrachten Taubenabwehrgitter beschädigt wurden. "Leider sind unsere Containeranlagen immer wieder Ziel von mutwilligen Zerstörungen", sagte Schätzle.
Schatzmeister Andreas Weiß legte einen Kassenbericht mit einem negativen Saldo von 18.900 Euro vor. Die Nachfrage eines Mitglieds ergab, dass alleine für den Bau des neuen Carports auf dem Verkehrsübungsplatz 26.000 Euro fällig wurden. Durch genügend Rücklagen ist die Finanzsituation bei der Verkehrswacht Lahr laut Weiß aber stets im positiven Bereich geblieben.
EHRUNGEN
Für 75-jährige Mitgliedschaft wurde der Chauffeur-Verein Lahr (im Bild mit 1. Vorsitzenden Kurt Reith, Mitte, Vorsitzender Vollmer rechts, Stellvertreter End links), mit Urkunde und goldener Ehrennadel ausgezeichnet, außerdem 10 Jahre Frank Niehhüser und Hans-Jürgen Willert. Foto: Wolfgang Beck
Wir trauern um unser Ehrenmitglied Ernst Schmidt.
Er verstarb am 03.03.2026 nach längerem Aufenthalt im Caritashaus “St. Elisabeth“ in Lahr im Alter von 88 Jahren.
65 Jahre war er unser Mitglied und als Beisitzer in unserer Vorstandschaft.
In unserer Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 2001 wird erwähnt: „Ernst Schmidt zählte zu jenem Kreis von engagierten Mitgliedern, die in der Verkehrswacht Lahr vorbildlich Aufbauarbeit geleistet haben!“
Insgesamt 25 Jahre – von 1994 – 2019 – fungierte Ernst Schmidt auch ehrenamtlich als „sachkundiger Einwohner im Verkehrsausschuss der Stadt Lahr“!
Hilfsbereit, sozial eingestellt und stets ein offenes Ohr, wenn es um die Belange und praktische Arbeit und Hilfeleistungen der Verkehrswacht ging, aber auch gesellig und bei entsprechendem Anlass so manche lustige Geschichte, Anekdote oder Witze auf Lager – so lernten wir ihn kennen, und so schätzten wir ihn auch sehr!
Zu seiner 40jähigen Mitgliedschaft erhielt er auch das „Treueabzeichen in Gold der LVW BW.“ Und als Krönung seines vorbildlichen Wirkens und großen Engagements durfte ich ihm im Namen des Vorstandes im Jahr 2014 die „EHRENMITGLIEDSCHAFT“ verleihen!
Im Rahmen der Trauerfeier am 13.03.2026 legte der 1. Vorsitzende Kurt Reith an seiner Urne eine Blumenschale mit Schleifen nieder und hielt auch eine Traueransprache.
Wir verneigen uns vor den Verstorbenen und werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren! Den trauernden Hinterbliebenen, insbesondere seinen Kindern mit Familien, gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.
,, Halt an der Bordsteinkante“
Wichtiger Besuch in der Kindertageseinrichtung St. Mauritius.
Die Schulanfänger der Kindertageseinrichtung St. Mauritius in Kippenheim erlebten am Montag, den 09.02.2026 einen ganz besonderen Tag.
Frau Obert von der Polizeiprävention besuchte die „Großen“, um ihnen das Verhalten im Straßenverkehr für einen sicheren Schulweg zu vermitteln.
In ihrer eindrucksvollen Uniform erzählte Frau Obert den Kindern von den vielfältigen Aufgaben der Polizei.
Dabei gab es natürlich viel zu erzählen und zahlreiche Fragen der Kinder wurden beantwortet.
„Sveni“ die Handpuppe unterstütze seine Chefin Frau Obert, die in anschaulichen Geschichten typische Alltagssituationen schilderte. Dabei wurde ganz klar, wie wichtig es ist, sich im Auto richtig anzuschnallen und hinten zu sitzen sowie beim Fahrrad – oder Rollerfahren stets einen Helm zutragen.
Bordsteinkante Stopp! Links; Rechts; Links;
So hörte man die Kinder durch die Straßen von Kippenheim. Die Kinder übten fleißig und gewissenhaft das Erlernte.
Highlight war natürlich das schnittige Polizeiauto. Einmal im Polizeiauto zu sitzen und das Blaulicht zu schalten war natürlich ein besonderes Erlebnis.
Unsere Kindertageseinrichtung St. Mauritius in Kippenheim hat eine Move-it-Box von Herrn Reith, dem 1. Vorsitzenden der Verkehrswacht Lahr e.V. überreicht bekommen.
Die Box enthält wichtige Lern- und Bewegungsspiele, die die Kinder auf das Verhalten im Straßenverkehr einstimmt.
Die Kinder und Fachkräfte freuen sich sehr über das Geschenk. Damit können sich die Kinder noch verstärkt in den verkehrsrelevanten Fähigkeiten üben.
Die Großen bedankten sich bei den Besuchern mit einem selbstgemalten Bild und freuen sich schon jetzt auf den nächsten Besuch.
Kommt ein Mensch im Straßenverkehr zu Tode, so sind davon im
Durchschnitt 113 Personen unmittelbar betroffen.
Die heute in der @ardmediathek erscheinende Serie „Hundertdreizehn“ von
ARD und @orf gibt diesen Schicksalen eine Stimme. Jede der sechs Episoden beleuchtet eine betroffene Person – basierend auf einer Erhebung im Rahmen von "Runter vom Gas" in 2017 zu den Auswirkungen
eines tödlichen Verkehrsunfalls im persönlichen und beruflichen Umfeld des verunglückten Menschen sowie auf Unfalleinsatzkräfte.
Wir appellieren: Jeder Unfalltod zerbricht mehr als ein Leben, niemand sollte im Straßenverkehr ums Leben kommen! Unfallursachen wie unangepasste Geschwindigkeit, ein zu geringer
Sicherheitsabstand oder Ablenkung durch z.B. Smartphones sind vermeidbar und können Menschenleben retten.
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