Verkehrswacht Lahr e.V.
Verkehrswacht Lahr e.V.

badenova Weihnachtsspende hilft und kommt an
Weihnachtsüberraschung unterstützt vielfältige Projekte


Seit mittlerweile 19 Jahren verzichtet der regionale Energie- und Umweltdienstleister badenova in der Vorweihnachtszeit erneut auf kostspielige Weihnachtsgeschenke an Kunden. Stattdessen stellt badenova das eingesparte Geld karitativen und ehrenamtlichen Einrichtungen zur Verfügung. Insgesamt
handelt es sich auch in diesem Jahr wieder um eine Summe von 17.000 Euro.

 

„Ich finde es gut, dass badenova das Geld für Weihnachtspräsente einspart und stattdessen Projekte in der Region wie zum Beispiel unseren Tafelladen mit der Weihnachtsspende unterstützt. Mit dem Spendenbetrag können wir eine neue Küchenzeile anschaffen, die wir dringend benötigen.“, so Ingrid Schatz von der Tafel Lahr bei der offiziellen Übergabe der Weihnachtsspende von badenova im Servicecenter Offenburg.


Selina Niederlechner von der Tierhilfs- und Rettungsorganisation Neuried-Ichenheim berichtet: „Die Spende ist für uns ein überraschender Geldsegen. Wir verwenden das Geld für den Ausbau des Papageiengeheges sowie der Teichanlage.“


Auch Alexandra Gimbel vom Caritasverband Offenburg-Kehl freut sich über die Spende: „Wir bedanken uns ganz herzlich für diese schöne Weihnachtsüberraschung. Wir verwenden das Geld für den Ausbau unserer Spieltherapieräume. Außerdem werden wir auch ein paar Handpuppen anschaffen, auf die sich unsere Kinder jetzt schon freuen.“


Mit den Spenden der badenova in Höhe von jeweils 500 Euro werden in der Region Offenburg folgende Einrichtungen unterstützt: die Tafel Offenburg, die Lesewelt Ortenau, der Verein Riverside Ortenau in Kehl, der Caritasverband Offenburg-Kehl, die Tierhilfs- und Rettungsorganisation in Neuried-Ichenheim, das Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Offenburg, die Lahrer Tafel sowie die Verkehrswacht Lahr.

LAHR/SÜDLICHE ORTENAU (BZ). Mit dem Beginn des neuen Schuljahres rückt das Thema Verkehrssicherheit wieder stärker in den Vordergrund, betonte der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Lahr, Peter Rottenecker; beim Pressegespräch zum Start der Aktion "Sicherer Schulweg 2019". Vor allem für die jüngsten Verkehrsteilnehmer sei es eine besondere Herausforderung und ein wichtiger Lernprozess, die Verkehrsregeln zu beherrschen und sicher unterwegs zu sein.

 


Deshalb unterstütze die Volksbank schon seit fast drei Jahrzehnten die mehrstufigen Präventionsmaßnahmen. 6000 Euro werden in diesem Jahr bereitgestellt. 4000 Euro fließen in die Theateraufführungen mit dem "Kleinen Zebra", 2000 Euro als Spende direkt an die Verkehrswacht Lahr. Laut Kurt Reith, werde das Geld für notwendige Anschaffungen und weitere Projekte zur Verkehrssicherheit und Vorbeugung verwendet.

Seit inzwischen 29 Jahren organisiert die Volksbank Lahr den "Sicheren Schulweg" unter Mitwirkung der Verkehrswacht Lahr, des Polizeireviers Lahr und des Bereichs Prävention im Polizeipräsidium Offenburg. "Jeder trägt seinen Teil dazu bei, den täglichen Schulweg noch sicherer zu machen", lobte Peter Rottenecker die langjährige Zusammenarbeit. Das "Kleine Zebra" sei eine große Bereicherung für die Kinder, sie nehmen die Strukturen für ihr ganzes Leben mit, sagten Hans Peter Huber und Andrea Rehmann vom Polizeipräsidium Offenburg. "Das System funktioniert nur mit Regeln", betonte Huber. Auch Felix Neulinger vom Polizeirevier Lahr zeigte sich überzeugt davon, dass die Theateraufführung eine Sonderstellung in der Präventionsarbeit einnimmt.

Am 7. Oktober geht es los. Andrea Rehmann wird als Zebra-Polizistin vom 7. bis 11. Oktober 2019 gemeinsam mit dem "Kleinen Zebra" bei 124 Veranstaltungen in der Südlichen Ortenau unterwegs sein und etwa 1.000 Kinder auf ihrem Schulweg begleiten. Das Angebot richtet sich vor allem an die Schulanfänger, aber auch an zweite Klassen.

 

Freie Fahrt (von links): Berthold Pfeifer (Polizei), Siegfried Kukuk (Landesverkehrswacht), Bürgermeister Tilman Petters und Guido Schöneboom, Kurt Reith (Verkehrswacht) und Tobias de Haën (LGS). Foto: Christoph Breithaupt

Der neue Übungsplatz der Jugendverkehrsschule ist am Mittwoch auf dem Landesgartenschaugelände offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Bürgermeister Guido Schöneboom und der stellvertretende Präsident der Landesverkehrswacht, Siegfried Kukuk, sprachen vom modernsten Verkehrsübungsplatz im Land. Die Stadt Lahr investiert rund eine halbe Million Euro, die Verkehrswacht Lahr steuert 30 000 Euro bei.

 


Nach einem feierlichen Fanfarenstoß im Bürgerpark sprach Bürgermeister Guido Schöneboom von einem "guten Tag für die Verkehrssicherheit der jüngsten Verkehrsteilnehmer". Der Vorsitzende der Verkehrswacht Lahr, Kurt Reith, ging im Beisein von Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Verwaltung, Landesgartenschau GmbH, Polizei und befreundeten Verkehrswachten aus Kehl und Rottweil auf die Entstehungsgeschichte des neuen Verkehrsübungsplatzes ein. Er berichtete über den langen Planungsweg und die kontrovers diskutierten Varianten, die letztlich mit der gestrigen Einweihungsfeier zu einem guten Ende geführt hätten.
 

Die Verkehrswacht steuert 30000 Euro bei


"Was hier geschaffen wurde, kann sich sehen lassen", sagte Reith über die Mehrfachnutzung des Platzes als öffentliches Freizeitgelände nach der Gartenschau. Rund 500 000 Euro lasse sich die Stadt das Projekt kosten, 12 000 Euro habe das Land beigesteuert und 30 000 Euro die Verkehrswacht Lahr. Nicht alle Wünsche hätten erfüllt werden können, doch seien die Verantwortlichen von Polizei und Verkehrswacht zufrieden, eine so gelungene Anlage einweihen zu können. Kurt Reith dankte der Verwaltung, allen voran Bürgermeister Guido Schöneboom, sowie den Vertretern der Landesgartenschau GmbH, denen er in der Planungszeit nach eigenem Bekunden auf die Nerven gegangen sei.
 

Acht Jahre Planungszeit, 500 Mailkontakte


Im Rückblick zählte Reith nicht nur acht Jahre Planungszeit auf, sondern auch zahlreiche Gespräche und 500 Mailkontakte, um die Vorstellungen von Stadtverwaltung und Verkehrswacht unter einen Hut zu bringen. Reith dankte auch der Landesverkehrswacht, dem Innenministerium sowie dem Polizeipräsidium Offenburg. Siegfried Kukuk von der Landesverkehrswacht lobte den Platz der Jugendverkehrsschule in den höchsten Tönen: "Das ist die modernste Anlage in Baden-Württemberg." Eine vierte Klasse aus Ringsheim durfte nach der Übergabe den Verkehrsübungsplatz ausprobieren und die Fahrradprüfung erstmals ablegen.


Als Mann vor Ort und Polizist mit langjähriger Erfahrung in der Prävention erwies sich einmal mehr Berthold Pfeifer vom Polizeipräsidium Offenburg. Zu dessen Überraschung enthüllte Reith ein Straßenschild auf dem Gelände des Verkehrsübungsplatzes, das künftig den Namen "Berthold-Pfeifer-Weg" trägt. Mit der Namensgebung soll die von Pfeifer über Jahrzehnte ausgeübte Präventionsarbeit für die Verkehrssicherheit von Tausenden von Kindern in Lahr und Umgebung gewürdigt werden. Einen Scheck über 300 Euro für die Jugendverkehrsschule gab es von Barbara Remy-Kanar von der Verkehrswacht Kehl.

Foto: Christine Breuer
Brückenbanner für energiesparendes Fahren - eine Aktion der Landesverkehrswacht und der EnBW Datum: 24.06.2010


20.000 Leben retten:
die Landesverkehrswacht und das Innenministerium Baden-Württemberg unterstützen EU-Richtlinie.

40.000 Menschen verlieren jedes Jahr in der europäischen Union ihr Leben im Straßenverkehr. 40.000 zuviel – zumal hinter jedem Toten ein Schicksal und eine Familie steht. Deshalb hat die EU ein Maßnahmenpaket geschnürt, das in Europa die Zahl der Verkehrstoten halbieren soll. Der Anspruch des Programms:
„Safe 20.000 lifes – 20.000 Leben retten“. In Deutschland unterstützen die Landes-verkehrswacht und das Innenministerium Baden-Württemberg mit der EnBW diese
EU-Direktive: so genannte Sicherheits-Banner werden von ausgewählten Brücken
aus Autofahrer zu einem sicheren Fahren anleiten.

Schnell nach Hause, schnell noch einkaufen, schnell die Kinder abholen – die tägliche
Hektik macht sich auch im Straßenverkehr bemerkbar. Zu schnell kann aber tödlich sein: Überhöhte Geschwindigkeit ist Unfallursache Nummer eins in Europa. Alkohol und der fehlende Sicherheitsgurt folgen erst auf den Plätzen zwei und drei. Deshalb steuert die EU dagegen – mit vielfältigen Aktionen, die langfristig die Anzahl der Verkehrstoten halbieren sollen. Von diesem Ziel sind wir aber noch weit entfernt. Seit 2001 – dem Start der EU-Aktionen – verringerte sich in Deutschland die Zahl der Getöteten um 36 Prozent. Damit liegen wir deutlich über den EU-Durchschnitt mit einer Reduktion von nur 28 Prozent. Viel ist erreicht, noch mehr allerdings bleibt zu tun.

Vor diesem Hintergrund werden nun die Landesverkehrswacht und das Innenministerium Baden-Württemberg mit der Aktion „Gib Acht im Verkehr“ aktiv. Sie legen ein Aktions-programm auf, das ganz neue Wege geht. 55 Brücken in Baden-Württemberg tragen ab Mitte Mai Banner, auf denen Verkehrsbotschaften zum vorsichtigen Fahren anleiten.
Neben den bekannten Plakaten entlang der Autobahnen werden Fahrer damit außerhalb von Städten und jenseits der Autobahnen erreicht.

Das ist laut Landespolizeipräsident Dr. Wolf-Dietrich Hammann auch besonders wichtig: „Zwei Drittel aller Verkehrsopfer sind auf Landes- und Bundesstraßen zu beklagen.“

Auch die Finanzierung der Aktion geht neue Wege: Mussten die Verkehrswachten
die Last solcher Projekte bisher alleine finanzieren, so helfen dabei jetzt Partner.
Den Anfang macht die EnBW, der lokale Energieversorger in Baden-Württemberg.
„Als regional aufgestelltes Unternehmen ist es unsere Aufgabe, Menschen nicht nur
mit Energie zu versorgen, sondern auch mit aller Energie zu unterstützen und zu
schützen. Deshalb liegt uns die Aktion der Landesverkehrswacht sehr am Herzen“ –
so Dr. Ulrich Kleine, Geschäftsführer der EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH.

Die 55 ausgesuchten Brücken verteilen sich auf besonders frequentierten Straßen quer durch Baden-Württemberg. Die Schwarzwald-Hochstraße ist ebenso dabei wie die B14 im Raum Stuttgart. Im Norden sind die Banner im Hohenlohischen zu finden, im Süden direkt am Bodensee. Für die Verkehrswacht Lahr e.V. wurde die Brücke Höhe Mietersheim über die B 3 Richtung Kippenheim ausgewählt.

„Damit schlagen wir ein neues Kapitel für die Kommunikation mit den Verkehrsteilnehmern auf“, so Heinz Kälberer, Präsident der Landesverkehrswacht Baden-Württemberg. „Wir sind damit direkt vor Ort, direkt am Unfallgeschehen. Seit vier Jahren planen wir diese Aktion. Wir haben in der langen Vorbereitungsphase das Land Baden-Württemberg, das Innen- und Verkehrsministerium, die Stadt- und Landkreise, die Partner ins Boot geholt – es gab viele Ansprechpartner, die erfreulicherweise alle an einem Strang gezogen haben. Dafür bedanken wir uns heute im Namen aller, die Ihr Leben nicht mehr sinnlos auf der Straße opfern müssen.“

Neben dieser Aktion zeichnet sich die Landesverkehrswacht noch für viele weitere Projekte verantwortlich – und das weitgehend auf ehrenamtlicher Basis: von den bekannten Schüler-lotsen, über mobile Verkehrsschulen und Sicherheits-Trainings bis hin zu Mobilitäts-Programmen für ältere Mitbürger. Gute Fahrt und kommen Sie heil an Ihre Ziele!

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